Appetitlosigkeit und nachlassendes Durstempfinden sind beim Auftreten einer chronischen Krankheit oder im Alter häufig, bedingt durch veränderten Stoffwechsel, verringerte körperliche Aktivität, Schluckbeschwerden, Schmerzen oder Medikamente.
Die Folgen sind allgemeine körperliche und geistige Schwäche (Müdigkeit, Konzentrationsschwäche)und Gewichtsverlust. Ödeme (Wassereinlagerungen) täuschen manchmal über eine Mangelernährung hinweg.
Häufig sind Wundheilungsstörungen (offene Beine, Schnittwunden etc).
Mangelernährung und Flüssigkeitsverlust führen zu Verwirrtheitszuständen und Demenz.
Wichtig ist darum eine ausgewogene Ernährung mit kleinen Portionen über den Tag verteilt, viel Flüssigkeit und genügend Bewegung.
Wird über die normale Ernährung nicht genug Energie zugeführt, z.B. bei Schluckbeschwerden, kann auf geeignete Präparate zurückgegriffen werden: Meist handelt es sich dabei um eine Mischung aus Proteinen, Kohlenhydraten, Fett, Vitaminen und Ballaststoffen.



