Homöopathie
Bei der Homöopathie (griechisch: „homoios“ = ähnlich und „pathos“ = leiden) wird dem Körper durch die Einnahme bestimmter, stark verdünnter Mittel Anreize gegeben, eine Krankheit aus eigener Kraft zu heilen. Es werden vorwiegend Mittel verwendet, die nach dem sogenannten „Ähnlichkeitsprinzip“ funktionieren: Eine Substanz, die bestimmte Beschwerden verursacht, vermag dieselben Beschwerden auch zu heilen: Similia similibus curentur (ähnliches wird durch ähnliches geheilt).
Phytotherapie
Bei der Phytotherapie oder Pflanzenheilkunde (griechisch: phyton = Pflanze) werden pflanzliche Stoffe eingesetzt. Die Palette der verwendeten Pflanzen reicht von „Genussmittel“ bis „Gift“!
Je nach Inhaltsstoff sind verschieden Zubereitungsarten bekannt: Tee, Tinktur, Aufguss zum Inhalieren, für Umschläge, Frischsäfte und Fertigarzneimittel.
Spagyrik
Bei spagyrischen Essenzen (griechisch: spao = trennen und ageiro = vereinigen) werden die Wirkstoffe meist aus Pflanzen, manchmal auch aus Salzen oder Metallen in einem aufwendigen Verfahren heraus getrennt, bearbeitet und wieder vereint. Man vermengt sie mit Wasser und Hefe, wodurch es zur Gärung kommt. Es entsteht Alkohol, der gewisse Wirkstoffe wie ätherische Öle an sich bindet. Durch Destillation werden dann die spagyrischen Uressenzen gewonnen. Die zurückbleibenden Pflanzenreste werden verascht (Calcination). Zum Schluss werden beide Produkte vereint und filtriert.
Bachblütentherapie
Der englische Arzt Dr. Edward Bach war lange auf der Suche nach einfachen Heilmethoden, die im Organismus nichts verändern oder zerstören: Er war überzeugt, dass die Ursache vieler Krankheiten auf einem Konflikt zwischen Seele und Geist basieren. Bach entwickelte ein System von 38 Persönlichkeitstypen, deren negative Seiten sich in den Eigenschaften von 38 Blüten widerspiegeln. Bei der Bachblütentherapie soll die Seele ihren harmonischen Urzustand wiedererlangen.
Produkte
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