Ils Randulins

Die Schwalben

Das Unterengadin erlebte im 16. Jahrhundert eine grosse Klimaverschlechterung, das Land gab nicht mehr genug her, um so viele Menschen zu ernähren – so dass viele auswanderten.

Die meisten versuchten ihr Glück in Venedig, wo sie als Zuckerbäcker und Handwerker sehr erfolgreich waren – zu sehr, so dass man die emsigen Engadiner im 18. Jahrhundert herauswarf. Sie liessen sich darauf in ganz Europa und Amerika nieder und verdienten teilweise gutes Geld.
Fast alle aber hatten Heimweh und kehrten immer wieder ins Engadin zurück, wo sie ihren Reichtum mit schönen, grossen Häusern zeigten. Sie waren (und sind auch heute noch!) wie die Zugvögel: Immer Winter in der Fremde, im Sommer im Engadin. Auswanderungsziele von ganz Europa haben wir aufgelistet.

Einigen Geschichten dieser „Schwalben“ sind wir nachgegangen, haben Spuren gesucht und von den Problemen der heutigen Randulins erfahren.

Diese Dokumentation können Sie bei uns als Buch unter info@apoteca-scuol.ch bestellen. 

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